Phoenix, Donnerstag, 5. Mai, 10.15-10.30 Uhr
ZDF dokukanal, Donnerstag, 12. Mai, 05.00-05.15 Uhr
ZDF dokukanal, Donnerstag, 12. Mai, 13.00-13.15 Uhr
ZDF dokukanal, Donnerstag, 12. Mai, 21.00-21.15 Uhr
Karriere mit dem Telefon: "Eine Jungmanagerin in Rumänien", Dokumentation
Immer mehr deutsche Unternehmen nutzen die neuen EU-Staaten, um Teile ihres Europageschäftes von dort aus zu unterstützen. Vor allem Rumänien spielt hier eine zentrale Rolle. Die 23-jährige Unternehmerin Andrea Kremm beschäftigt mittlerweile 91 Mitarbeiter in ihren Callcentern. Im rumänischen Temeswar wickeln sie die Anfragen deutscher Kunden ab. Der Anrufer merkt kaum einen Unterschied. Die Jung-Unternehmerin zeigt Einblicke in ihren Arbeitsalltag und verdeutlicht Chancen und Risiken des neuen Europa. Ein Film von Klaus Brodbeck

ARTE, Freitag, 6. Mai, 14.45-15.15 Uhr
ARTE, Sonntag, 8. Mai, 13.30-14.00 Uhr
ARTE Europa: "Musik", Magazin
Beitrag u.a. Rumänien: Musik im Blut - Zigeuner zwischen verkitschtem Klischee und hartem Alltag. Es heißt, aus rumänischen Dörfern kämen Weltklassemusiker. Zum Beispiel Leie: Er spielte und tanzte schon begnadet, bevor er sprechen konnte. Etwas anderes als Musikmachen hat Leie nie gelernt - so wie die meisten in seinem Dorf Cleschan, südwestlich von Bukarest. "Zigan" - Zigeuner - nennen sie sich selbst, und in Rumänien lebten sie schon immer von der Musik. Vor der Wende konnten viele als ungelernte Hilfsarbeiter etwas Geld dazu verdient, heute sind die meisten von ihnen verarmt.

ZDF, Freitag, 13. Mai, 22.15-23.30 Uhr
Eine große Nachtmusik, Klassik-Show
"Eine große Nachtmusik" - das ist die neue Klassik-Show im ZDF, präsentiert von Entertainer Götz Alsmann. Zu Gast sind die großen Stars der klassischen Musik, aber ebenso Popgrößen, die ihre Songs hier erstmals im sinfonischen Sound präsentieren. Gäste der ersten Sendung: Angela Gheorghiu (Sopran), Yvonne Catterfeld (Sängerin), Katie Melua (Sängerin), Rolando Villazón (Tenor), Janine Jansen (Geige), Robert Meadmore (Tenor), Fazil Say (Klavier) Die rumänische Sopranistin Angela Gheorghiu gehört schon seit vielen Jahren zu den gefragtesten Sängerinnen der Opernwelt. Ihre warme und volle Stimme verleiht ihr eine außergewöhnliche Ausdruckskraft, die sie zu einer idealen Interpretin der Musik von Verdi und Puccini macht.

RTL, Sonntag, 15. Mai, 13.10-15.00 Uhr
My Giant - Zwei auf großem Fuß, Komödie, USA 1998
Der schmierige Hollywood-Agent Sammy Kamin ist am Ende. Die Klienten haben seine Agentur in Scharen verlassen, seine Frau will sich von ihm scheiden lassen, und als er seinen letzten verbliebenen Klienten bei Dreharbeiten in Rumänien besucht, wird er auch noch von diesem gefeuert. Völlig frustriert setzt er sich hinter das Steuer seines Wagens und baut prompt einen Unfall. Nur weil der Shakespeare zitierende Gigant Max mit seinen riesigen Pranken rechtzeitig zugegriffen hat, ist Sammy noch am Leben. Hauptdarsteller: Sam Kamin alias Billy Crystal, Serena Kamin alias Kathleen Quinlan, Max Zamphirescu alias Gheorghe Muresan. Regie: Michael Lehmann, Drehbuch: David Seltzer.

Phoenix, Sonntag, 15. Mai, 22.15-23.15 Uhr
Phoenix, Montag, 16. Mai, 05.15-06.15 Uhr
Die letzte Fahrt der "Struma", Historische Dokumentation
Nach einer langen Irrfahrt starben im Februar 1942 auf dem rumänischen Schiff "Struma" mehr als 700 jüdische Flüchtlinge. Die Geschichte der "Struma" schildert beispielhaft die unvorstellbare Notlage der europäischen Juden im Zweiten Weltkrieg - sowie die Feindseligkeit der Behörden und die Gleichgültigkeit aller Außenstehenden. Der rumänische Autor Radu Gabrea hat diesen Fall akribisch recherchiert und eindrucksvoll mit Dokumenten, den Erinnerungen von Hinterbliebenen und vor allem den detaillierten Beschreibungen des einzigen Überlebenden des Dramas ins Bild gesetzt.

SR/SWR, Dienstag, 17. Mai, 09.30-10.05 Uhr
Ein Hauch Wilder Osten: "Die letzten Waldbahnen in Rumänien", Auslandsreportage
Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts gab es in Rumänien noch eine funktionstüchtige Einrichtung, die auf die Zeit des österreichischen Kaiserreiches bis 1918 zurückging: die Karpatenwaldbahn. Fast fünftausend Kilometer Gleise hatten österreichische und ungarische Ingenieure in den Urwäldern der Karpaten verlegt, um das Holz, das Gold der Karpaten, aus den Bergen ins Tal zu bringen. Die zwei verbliebenen Bahnen bei Broos (Orastie) und Oberwischau (Viseu) sind grundsätzlich verschieden. Broos (Orastie) in den südlichen Karpaten ist ein Lokomotivfriedhof, in dem eine alte Dampflok Tag für Tag den Rangierbetrieb zwischen dem Sägewerk und der nationalen Bahnstrecke übernimmt. Von Broos aus fuhr man früher in die Berge, um das Holz ins Tal zu bringen. In Oberwischau im Norden ist die Waldbahn noch die einzige Verbindung vom Tal zu den hochgelegenen Walddörfern.

Eins Extra, Dienstag, 17. Mai, 17.15-17.45 Uhr
Eins Extra, Donnerstag, 19. Mai, 00.30-01.00 Uhr
Café Europa zum Thema "Rumänien - Zu korrupt für Europa?", Talk Schwerwiegende Mängel sieht die EU beim Beitrittskandidaten Rumänen vor allem in den Bereichen Justiz, Inneres und im Umweltschutz. Hierüber diskutieren Ion Tiriac, einflussreicher Unternehmer in Rumänien und einstiger Manager von Boris Becker, und Klaus Johannis, erfolgreicher Bürgermeister von Hermannstadt, im Café Europa. Moderation: Hilde Stadler.

3sat, Donnerstag, 19. Mai, 13.15-14.15 Uhr
Schachmatt - Strategie einer Revolution, Dokumentarfilm/Politik, AT 2003
Eine Fallstudie amerikanischer und sowjetischer Außenpolitik - Wie fabriziert oder inszeniert man eine Revolution?
Susanne Brandstätter hat fast drei Jahre lang an ihrem Dokumentarfilm gearbeitet, um die Hintergründe der rumänischen Revolution 1989 und des Sturzes von Diktator Nicolae Ceausescu aufzudecken. Ihr Film zeigt, wie und warum Deutschland, Ungarn und vor allem die USA hinter den Kulissen agiert haben. Dabei ging es nicht nur um das Wohl des rumänischen Volkes. Europas Einigung und Deutschlands Wiedervereinigung standen auf dem Spiel - und Amerikas Vormacht. Susanne Brandstätter stellt die Ereignisse in Rumänien in einen internationalen Kontext und lässt die ganze Dimension dieser Geschehnisse erkennen. Es war ein internationales Schachspiel - ein Machtspiel mit weit reichenden Folgen für Europa und die USA.

3sat, Sonntag, 16. Januar, 12.00-13.00 Uhr
Literatur im Foyer, Literaturtalk "Familiengeschichten" heißt das gemeinsame Thema, das die neuen Romane von John von Düffel und Richard Wagner verbindet. Von Düffels "Houwelandt" ist ein erzählerisches Bekenntnis davon, "dass wir viel mehr Vergangenheit und Geschichte in uns tragen, als wir uns selbst gemeinhin zutrauen" (von Düffel). "Habseligkeiten" von Richard Wagner beginnt mit einer Reise ins rumänische Banat zur Beerdigung des Vaters und mündet in dem Versuch, eine zerrissene Familiengeschichte in einem eigenen Leben zusammenzufügen.
Die zweite Gesprächsrunde gehört einem der wichtigsten Publizisten Deutschlands: Joachim Fest.
Gäste: John von Düffel, Richard Wagner, Joachim Fest, Moderation: Thea Dorn

MDR, Mittwoch, 12. Januar, 23.35-00.50 Uhr
Verliebter Blick zurück: "East Side Story", Historische Dokumentation, Folge 2/3
Das Musical, der Musikfilm, die Filmrevue im Sozialismus; in der früheren DDR, der früheren UdSSR, in Bulgarien, Tschechien, Rumänien - eine unterhaltsame Revue ist dieser Film von Dana Ranga und Andrew Horn, mit vielen Filmausschnitten, Interviews, Wochenschauen und Werbespots.

3sat, Mittwoch, 12. Januar, 21.30-22.00 Uhr
Der Vampirjäger, Kulturreportage
Der Glaube an Vampire und Werwölfe ist in den Bergen der transsilvanischen Karpaten tief verwurzelt. Der Bonner Wissenschaftler Peter Kreuter befasst sich seit Jahren mit diesem Phänomen. Immer wieder zieht es ihn nach Transsilvanien zu den Ursprüngen dieses Vampirglaubens. Dabei trifft er auf eine alte Frau, die das Grab ihres Mannes eigenhändig pfählte, weil sie den Toten für einen Vampir hielt. Er besucht eine alte Leichenwäscherin, die bei verdächtigen Toten auch schon mal Pfählungen am Sterbebett vornimmt.
Reporter Andreas Kölmel und Eva Schötteldreier begleiten den Wissenschaftler auch in ein kleines Dorf, in dem sich der jüngste Vampirfall ereignet hat. "Der Vampirjäger" ist eine Reise durch die transsilvanischen Karpaten, durch ein Land, in dem der Glaube an Vampire und Werwölfe noch immer weit verbreitet ist.

ARTE, Mittwoch, 12. Januar, 20.40-21.50 Uhr
Das Experiment 770: "Gebären auf Befehl", Dokumentarfilm, D/RO/B 2004
Es war das wohl größte soziale Experiment im Nachkriegseuropa und wurde vom Rest der Welt jahrzehntelang nicht wahrgenommen. Bis heute ist das rumänische Experiment 770 eine Randnotiz der Geschichte geblieben. Neue Dokumente, unveröffentlichte Archivaufnahmen und ergreifende Interviews ermöglichen es zum ersten Mal, die Geschichte einer ganzen Generation nachzuerzählen. Eine Generation, die nur geboren wurde, weil ein Diktator es so befahl. 1966 hatte der rumänische Staatschef Nicolae Ceausescu eine Vision vom "neuen", selbstbewussten, kommunistischen Menschen. Nach Vorbild und Wunsch des Diktators sollte eine ganze Generation ohne Erinnerungen an Rumäniens vorkommunistische Vergangenheit entstehen. Eine Generation, die seine Pläne von einem unabhängigen, selbstbestimmten Rumänien verwirklichen sollte. Die Geburtstunde dieser Generation wurde das Dekret 770 aus dem Jahre 1966, das Abtreibungen verbot und unter harte Bestrafung stellte. Frauen sollten nach Ceausescus Plan mindestens vier Kinder haben, und die Bevölkerung Rumäniens sollte innerhalb der nächsten 24 Jahre um zehn Millionen Menschen wachsen. An nichts sollte es dem neuen Menschen mangeln. Und dennoch weigerten sich rumänische Frauen Ceausescus Gebärmaschinen zu werden. Ein illegales Abtreibungsnetzwerk entstand. Selbst die offiziellen Statistiken sprechen von mehr als 11.000 Frauen, die ihr Leben durch verpfuschte, von Amateuren durchgeführte Abtreibungsversuche verloren. Zwei Millionen Rumänen wurden in Folge des Dekrets geboren. Menschen, die es sonst nicht gegeben hätte, die in Rumänien "Decretei", Kinder des Dekrets, genannt wurden. Doch Ceausescus Rechnung ging nicht auf. 23 Jahre später weigerten sich "seine Kinder" - inzwischen erwachsen geworden - den Plan ihres symbolischen Vaters auszuführen. Die meisten Toten der rumänischen Revolution im Dezember 1989 waren nach 1966, dem Jahr des Dekrets 770, geboren. Fast alle Soldaten aus dem Exekutionskommando, das das Ehepaar Ceausescu erschoss, waren "Kinder des Dekrets".
Die Recherchen zu diesem Film dauerten über zwei Jahre. Zum ersten Mal willigten Betroffene und Täter ein, über dieses soziale Experiment, das fast jede rumänische Familie betraf, Zeugnis abzulegen, und die Geschichte der Kinder, die ihren symbolischen Vater töteten, zu erzählen.
Regie: Florian Iepan, Razvan Georgescu

3sat, Mittwoch, 12. Januar, 12.45-13.00 Uhr
Korruption - Alltag der Gefälligkeiten, Kriminalreport
Korruption gehört zum rumänischen Alltag. Selbst ausländische Investoren haben sich arrangiert. Reporter des Fernsehmagazins "Reporter Incognito" enthüllten wer, wann, wo und wie viel kassiert. Aber wer über Korruption berichtet, kritisiert die Mächtigen. Auch im "neuen" Rumänien ein Risiko: Als die Fernsehreporter den Bürgermeister der Metropole Konstanza (Constanta) als kriminellen Bordellbetreiber enttarnen, wurde die Sendung auf politischen Druck vorerst eingestellt.

RTL, Montag, 10 Januar, 20.15-22.15 Uhr
Die letzten Jahre der Dinosaurier - Flucht vor der Monsterwelle, Wissenschaftliche Dokumentation, USA 2004
Die Erde vor achtzig Millionen Jahren: Dinosaurier beherrschen den Planeten. Auf allen Kontinenten müssen sich die Saurier im täglichen Kampf ums Überleben behaupten. 'Die letzten Jahre der Dinosaurier' erweckt mit aufwändiger Animationstechnik vier Saurierarten der Kreidezeit zu neuem Leben. Der Film begleitet Pyroraptoren, Daspletosaurier, Velociraptoren und Saltasaurier bei ihren abenteurlichen Reisen auf drei Kontinenten.
Südeuropa vor 80 Millionen Jahren: Nach einem Erdbeben vernichtet eine gewaltige Monsterwelle Lebensraum und Artgenossen des kleinen Pyroraptoren 'Pod'. Als einer von wenigen überlebt Pod die Katastrophe und wird auf einem Baumstamm auf eine Insel weit draußen im Ozean getrieben. Er ist im heutigen Rumänien gestrandet. Hier muss er feststellen, dass sich seine Lebensumstände dramatisch geändert haben: Er ist nicht länger ein kleines Raubtier unter größeren Artgenossen, sondern steht als Pyroraptor plötzlich an der Spitze der Nahrungskette. Denn außer ihm leben nur noch kleine Dinosaurier in diesem Land.

ARTE, Sonntag, 9. Januar, 23.00-00.20 Uhr
Themenabend: Hände hoch und Geld her
Der große kommunistische Bankraub, Dokumentation, D/F/GB 2004
Der Film erzählt die unglaubliche Geschichte eines Bankraubs in Rumänien und des Prozesses, der den Tätern gemacht wurde. Sie wurden gezwungen, an der filmischen Rekonstruktion des Tathergangs teilzunehmen und kurze Zeit später zum Tode verurteilt und exekutiert.
An einem ruhigen Augustmorgen 1959 wird in Bukarest ein Wagen der Nationalen Bank von Rumänien ausgeraubt. Eine Gruppe bewaffneter und maskierter Männer entkommt mit 1,6 Millionen Lei, einer Summe, die damals dem Gegenwert von 5.000 Gehältern entsprach. Kaum ein Jahr später faszinierte ein einstündiger Film das rumänische Publikum, denn er erzählte die eigentlich unglaubliche Geschichte dieses Bankraubs. Und die echten Bankräuber spielten in diesem Film mit. Nur zwei Monate nach dem Überfall waren die fünf Männer und eine Frau gefasst worden, die nun ihre eigenen Rollen in dieser Polizei-Rekonstruktion übernahmen. Von der Regierung waren ihnen dafür mildernde Umstände zugesichert worden. Das Publikum war von den Tätern ebenso überrascht wie die Geheimpolizei Securitate: Hochrangige frühere Parteimitglieder, Männer, die zuvor selbst für die Securitate gearbeitet hatten, einer war sogar der Schwager des Ministers für Innere Angelegenheiten. Alle sechs waren Juden und gehörten während des Zweiten Weltkrieges zur kommunistischen Widerstandsbewegung. Ihnen wurde ein Aufsehen erregender Schauprozess gemacht und die Tat als Bedrohung des kommunistischen Regimes dargestellt. Und noch während der Film dem entsetzten Publikum vorgeführt wurde, verurteilte das Gericht die "roten Gangster" zum Tode und sie wurden exekutiert. "Rekonstruktion" ist der Titel des Films, der damals entstand und der mehr verbirgt als enthüllt. Warum sollte eine Gruppe von Apparatschiks das System angreifen, für das sie gekämpft hatten? Was sollten sie mit dem Geld anfangen in einem Land, das sie nicht verlassen konnten? Nach über 40 Jahren sind noch immer viele Fragen offen.
Alexandru Solomons Film beginnt die verschiedenen Schichten der staatlichen Manipulation abzutragen, um näher an die Realität zu kommen, und erzählt so die Geschichte einer Suche nach Wahrheit.



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